19.01.12

Regionalversammlung der EGS-Region 1 in Gehrden
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Treffen in historischen Gemäuern

Gruppenbild - Teilnehmer EGS-Regionaltagung 2012 - Foto: Carola Kuck-Goergen

VON CAROLA KUCK-GOERGEN

Die Regionalversammlung der EGS (Europäische Gemeinschaft Historischer Schützen) -Region 1, verbunden mit dem Treffen der Komturei 1 des Ritterordens vom Hl. Sebastian in Europa, fand dieses Jahr auf Schloss Gehrden statt. Eingeladen hatte dazu Gerd Schlüter, Bezirksbundesmeister des Bezirksverbandes Warburg. Erstmalig reisten viele Teilnehmer mit ihren Frauen bereits am Freitagmittag an. Abends fand man sich zunächst zu einer meditativen Runde in der Klosterkirche St. Peter und Paul ein. Hier übernahm Präses Pfr. Markus Röttger den klerikalen Part, indem er über den historischen Hintergrund der 1180 erbauten Klosterkirche informierte. Gerd Schlüter hieß die Schützen in seinem Heimatort, dem Bundesgolddorf Gehrden, herzlich willkommen und erläuterte dessen Historie, nachdem auch die stellv. Landrätin, Carola Breker, die Schützen begrüßte. Nach einem gemeinsamen Abendessen traf man sich zum gemütlichen Teil bei vielen guten Gesprächen im Schlosskeller.

EGS Verdienstkreuz in Silber für Gerd Schlüter - Foto: Johannes KretzerAm Samstagmorgen stand eine Hl. Messe in der Klosterkirche mit den Zelebranten Bezirkspräses Pfr. Werner Lütkefend, Präses Pfr. Markus Röttger und BdSJ-Diözesanpräses Paderborn Pastor Jörg Plümper auf dem Programm, eindrucksvoll gestaltet unter Mitwirkung des Organisten Hubert Buthe, des Musikvereins und des Chores Gehrden. Regionalpräsident Ernst Soboll hatte für den Gastgeber, Bezirksbundesmeister Gerd Schlüter, eine Überraschung im Gepäck. Er erhielt für seinen unermüdlichen Einsatz im Sinne der europäischen Idee das EGS Verdienstkreuz in Silber. Im Anschluss trafen sich die Mitglieder zur ersten Sitzung in der Orangerie. Nach einem Grußwort des Bürgermeisters Hermann Temme und dem Referat „Heimatgeschichte – Bedeutung und Herausforderungen unserer schnelllebigen Zeit“ durch Horst Dieter Krus folgte die eigentliche Regionalversammlung mit Jahresrückblick, Kassenbericht und Vorausschau auf das Europaschützenfest 2012 in Tuchola (PL). Regionalpräsident Ernst Soboll konnte unter den Teilnehmern den Generalsekretär Peter Olaf Hoffmann, EGS-Vizepräsident Bernd Hellwig, die ehemaligen Europakönige Harry Ketels und Willi Lienen sowie die Führungskräfte der einzelnen Diözesanverbände und die Führungskräfte der einzelnen Schützenverbände begrüßen: Heinzgerd Dewies (BHDS), Karl Jansen (SSB), Klaus Büser (OSB), Gebhard Gohla ( KSB Peine), Bruno Wiemers (KSB Büren), Reinhard Große-Wächter (KSB Gütersloh) und Helmut Tewes (Regionalsekretär Region 1).

Der Vorsitzende des Heimatvereins Gehrden übernahm das Rahmenprogramm (Kirchenführung / Rundgang durch das Golddorf / Apostellinde) für die Damen, das er sehr lebendig gestaltete und mit vielen interessanten Informationen und Anekdötchen würzte.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Idee, sich bereits am Freitagabend zu treffen und ein so hervorragendes Programm anzubieten, der Gemeinschaft nur förderlich sein kann: „So wächst Europa bereits im Kleinen zusammen.“


Neue Westfälische NR. 14 - Dienstag, 17. Januar 2012

Westfalen-Blatt Nr. 13 - Montag, 16. Januar 2012

Westfalen-Blatt Nr. 2 - Dienstag, 3. Januar 2012

Fotos von Johannes Kretzer


14.01.12

EGS-Regionaltagung am 14.01.2012 in Gehrden
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Regionalversammlung der EGS-Region 1
Treffen der Komturei 1 des Ritterordens
vom hl. Sebastian in Europa


EGS-Regionaltagung 2012


Link zum Ritterorden

Europaschützenfest 2012 in Tuchola


17.12.11

Weihnachten 2011
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Liebe Schützenbrüder und -schwestern,
liebe Freunde des Bezirks Warburg,

Weihnachten ist eine feste Größe in unserem Jahresrhythmus.
Das Weihnachtsfest hat schon viele Versuche der Vereinnahmung oder Umformung überstanden. Zum Beispiel den Nationalsozialisten fiel es natürlich schwer, „das Kind in der Krippe“ anzubeten, denn Jesus war ja Jude von Geburt!

Weihnachten wird garantiert auch den weiteren Bedeutungsverlust der Kirchen überstehen. Es ist traurig, wenn nur noch 50 % der Deutschen den Kirchenbesuch zu Weihnachten als Selbstverständlichkeit betrachten. Schade, wenn so WENIGE daran denken, worum es Weihnachten eigentlich geht.

Weihnachten ist jedes Jahr. Aber unser Leben, unsere Gefühle und unsere gemachten Erfahrungen sind nicht wie jedes Jahr. Und das trifft ganz besonders auf uns historische Schützen zu. Wir haben ein besonderes Jahr 2011 mit vielen Höhepunkten erlebt. Stellvertretend für alle Ereignisse nenne ich unser Bezirkskönigschießen in Dringenberg. Dort hat unser Bezirkskönig Uwe Riese aus Altenheerse die Weichen für das erfolgreiche Abschneiden als Diözesankönig beim Bundesfest in Harsewinkel gestellt.

Für das bevorstehende Weihnachtsfest wünsche ich Tage der Ruhe und der Besinnung. Für das Jahr 2012 Euch und Euren Familien viel Glück, Zufriedenheit, Gesundheit und Gottes reichen Segen.

Euer

Gerd Schlüter
Bezirksbundesmeister

03.12.11

Termine 2012
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Jahrestermine 2012

30.10.11

Bruderschaftstag 2011 in Muddenhagen
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„Finanzkrise - Wirtschaftskrise - Staatenkrise: Was ist passiert und wie geht es weiter?“

Bezirkspräses und Pfarrer Werner Lütkefend aus Borgentreich, Günter Bömelburg aus Muddenhagen, Bezirks- und Diözesankönig Uwe Reise aus Altenheerse, Muddenhagens Schützenoberst und Brudermeister Joachim Dürdoth und Bezirksbundesmeister Gerd Schlüter aus Gehrden (v. l.). FOTO: AUGUST WILHELMS

VON AUGUST WILHELMS

Muddenhagen/Warburger Land. Zu ihrem jährlichen Bruderschaftstag waren die zwölf örtlichen Vorstände des Bezirksverbandes Warburg im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in Muddenhagen zusammengekommen.

Mit einem gemeinsamen Festhochamt, zelebriert vom Bezirkspräses der Schützen, Pfarrer Werner Lütkefend (Borgentreich), in der St.-Sturmius-Kirche zu Muddenhagen begann die Tagung. Unter der musikalischen Begleitung des Musikvereins Bühne marschierten die Abordnungen zur Bergwaldhalle. Dort begrüßten der gastgebende Brudermeister und Schützenoberst Joachim Dürdoth sowie der Bezirksbundesmeister Gerd Schlüter (Gehrden) die 120 Schützenoffiziere aus dem Altkreis Warburg.

Ein besonderer Gruß galt dem Tagungsreferenten Birger Kriwet (Ossendorf), dem stellvertretenden Bürgermeister Bernhard Kösters (Borgentreich), dem amtierenden Bezirks- und Diözesankönig Uwe Riese (Altenheerse) und dem ehemaligen Bezirksbundesmeister Rudolf Breker (Warburg).

Ein Höhepunkt: Günter Bömelburg aus Muddenhagen wurde mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet. Bezirksbundesmeister Gerd Schlüter überreichte ihm die Auszeichnung. Der vielen auch als Musiker bekannte Banker Bömelburg ist seit langem Geschäftsführer und Schriftführer der St.-Sturmius-Schützenbruderschaft Muddenhagen.

Seit 30 Jahren gehört der 54-Jährige der Schützenbruderschaft des kleinen Bergdorfes an. 1990 war er Schützenkönig, 2000 wurde ihm das silberne Verdienstkreuz der Historischen Schützenbruderschaften für sein großes und vielseitiges Engagement verliehen.

Inhaltliches Schwerpunktthema dieser Tagung war „Finanzkrise – Wirtschaftskrise – Staatenkrise: Was ist passiert, und wie geht es weiter?“. Referent war Birger Kriwet vom Vorstand der Vereinigten Volksbank (bisher Volksbank Warburger Land), selbst Schütze und im vergangenen Jahr König in Ossendorf.

Kriwet machte den interessierten Schützen die gegenwärtige Lage auf den Finanzmärkten deutlich. „Wir sind einer Situation, die sehr schwierig ist“, stellte er gleich zu Beginn seiner Ausführungen fest. Mit der Pleite von Lehman Brothers im Jahre 2008 sei die Wirtschaftswelt ins Wanken geraten, im Dominoeffekt seien unaufhaltsam die weiteren Auswirkungen gefolgt. Kriwet: „Staaten retten die Banken, Staaten retten die Konjunktur, Staaten müssen gerettet werden – und letztlich bleibt die Frage, wer kann eigentlich wen retten?“ In einem „Sündenkreislauf“ zeigte Bankchef Kriwet mit Zahlen und Fakten die Veränderungen seit der Lehman-Brother-Banken-Pleite bis zur heutigen Unterkapitalisierung der europäischen Banken auf. Dabei wies er auf die großen psychologischen Effekte in der Finanzwelt hin. Der Börsenmarkt sei pessimistischer, als es bei der derzeitig recht ordentlichen Konjunktur der Fall sein müsste, so der Bankvorstand.

Mit Bezug auf die aktuelle Lage Griechenlands meinte Kriwet, dass man den Dominoeffekt bei einer Staatspleite nicht einschätzen könne. Aufgabe des Staates und der Banken müsse es sein, dem gegenzusteuern und das verloren gegangene Vertrauen in die Finanzmärkte zurückzugewinnen. Als Stabilitätsfaktoren sah Birger Kriwet die heimischen Volksbanken und Sparkassen die jedoch im Sog der Großbanken „jetzt ebenfalls vermehrt Vertrauensarbeit zu leisten haben“.

Nach dem Vortrag von Bankvorstand Birger Kriwet und der darauf folgenden kurzen Diskussion wurden die Sieger der Bezirkswettbewerbe im Kleinkaliber-, Luftgewehr- und Luftpistolenschießen geehrt. Mit dem Mittagessen endete das Treffen der Schützenvorstände.


Neue Westfälische vom 26. Oktober 2011

Westfalen-Blatt vom 25.Oktober 2011


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